• Übersicht
  • Anmelden
  • Seminarverlauf
  • Drucken
Projekt TiK-SH - für Kita Mitarbeiter/innen zur Qualifizierung im traumapädgogischen Bereich - gefördert durch das Land Schleswig-Holstein
 
909/18 - Fortbildung (9-tägig) - Traumapädagogik professionell, Rendsburg
 
Kurstitel909/18 - Fortbildung (9-tägig) - Traumapädagogik professionell
InhalteKurstitel:
TiK-SH 3 - Fortbildung (9-tägig) - Traumapädagogik professionell

Seminardauer:
9 Tage
jeweils von 09.00 bis 16.00 Uhr

Seminartermine:
22.03.2018
23.03.2018
03.05.2018
04.05.2018
07.06.2018
08.06.2018
05.07.2018
06.07.2018
24.08.2018

Inhalte:

Das 9-tägige Qualifizierungsangebot zeigt, wie man Traumata und deren Folgestörungen erkennt. Sie ermöglicht, Verhaltensauffälligkeiten vor dem Hintergrund von Traumadynamik und Traumaverlauf zu verstehen und vermittelt traumapädagogische Handlungsstrategien für den pädagogischen Alltag mit traumatisierten Kindern in der Kita.

Trauma – was ist das eigentlich? - Verletzte Seelen verstehen!
Einführung in die Grundlagen der Psychotraumatologie und Traumapädagogik, neurophysiologische Grundlagen
Auswirkungen von Typ 1- und Typ 2- Traumata,
Schwerpunkte: Kinder unter 3 Jahren, Kinder 3-6 Jahre
Erkennen von Traumata, Traumatische Zange, Dissoziation und Fragmentierung als Überlastungsschutz

Grundlagen der traumapädagogischen Arbeit: Heilsame Beziehungen gestalten!
Einführung in die Bindungstheorie, Kreis der Sicherheit
Entwicklung unsicherer Bindungsstile und Bindungsstörungen, bindungsorientierte Pädagogik

Selbstreflexion zum eigenen Bindungsverhalten

Pädagogik des guten Grundes, traumapädagogische Haltung Übertragung / Gegenübertragung, Nähe-Distanz, traumapädagogisches Fallverständnis, traumabasierte Kommunikation

Selbstreflexion und Übungen
- zur eigenen pädagogische Haltung
- zu Nähe und Distanz im Beruf
- zum eigenen inneren Team

Praxis der traumapädagogischen Arbeit: Vom sicheren äußeren zum ssicheren inneren Ort
Der äußere sichere Ort – Kontexte traumapädagogischen Handelns
Der innere sichere Ort – Schwerpunkt Resilienz, Ressourcenarbeit und Stabilisierungstechniken

Burnout-Prophylaxe

Selbstreflexion und Übungen
- zu Grenzen des eigenen Handeln
- zur Selbstfürsorge, Psychohygiene, eigene Stabilisierung
- zur eigenen Resilienz
- zu eigenen Ressourcen

Coaching / Fallberatung

Arbeit mit traumatisierten und traumatisierenden Systemen (inkl. generationsübergreifende Traumatisierung)

Selbstreflexion und Übungen
- Biografiearbeit: Genogramm zur eigenen Familiengeschichte

Elternarbeit und Gesprächsführung: Elterngespräche, Krisengespräche

Selbstreflexion und Übungen
- Übungen zur lösungsorientierten Gesprächsführung
- Selbstreflexion zum eigenen Gesprächsverhalten

Trauma und Flucht, Asylrecht, Lebenswirklichkeit von Flüchtlingen, Kultursensibilität, Sprachbarrieren überwinden, Hinweise zur
Vernetzung mit Sozial- und Migrationsdiensten in der Region

Selbstreflexion und Übungen
- Die Angst vor dem Fremden
- Kultursensibilität im eigenen Verhalten

Altersangepasste Stabilisierungstechniken in der praktischen Arbeit
Traumapädagogisches Arbeiten mit Kindern unter 3 Jahren
Traumapädagogisches Arbeiten mit Kindern von 3 bis 6 Jahren

Reflexion - Ressourcen aus dem Kita-Alltag
- Bereits in der Kita angewandte Spiele und Übungen, die auch zur Stabilisierung eingesetzt werden können

Coaching / Fallberatung

Falldokumentation/Abschlusskolloquium

Die Abfolge der aufgeführten Inhalte ist ggf. veränderbar.


Ziele:
Das Qualifizierungsangebot vermittelt Ihnen die theoretischen Grundlagen und das praxisorientierte Handlungswissen erfolgreicher Traumapädagogik. Sie erfahren, wie Sie in Ihrem Team selbstständig wirkungsvolle Umgangs- und Handlungsstrategien entwickeln können, um die traumatisierten Kinder psychisch und sozial zu stabilisieren. Das Angebot umfasst neun Seminartage und schließt mit einem Abschlusskolloquium. Die Teilnehmenden erhalten eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung.

Dozent/in:
Daniela Feuerhak, Diplom-Pädagogin, approbierte Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin,
Therapeutin für Psychotraumatologie und traumazentrierte Psychotherapie (DeGPT)
sowie weitere Dozenten mit traumapädagogischer Zusatzqualifikation


VerantwortlichAnna M. Hansson, Diplom-Psychologin, Systemische Beraterin, Fachberaterin für Psychotraumatologie, Traumapädagogin sowie Marie Pagenberg, Diplom-Pädagogin, IBAF gGmbH
geplante Stunden72
ZielgruppeMitarbeiter/innen in Kindertagesstätten und Familienzentren
ZugangsvoraussetzungenDiese unentgeltliche Fortbildung ist ausschließlich für pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten und Familienzentren konzipiert, die in den Kreisen Nordfriesland, Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg sowie in der Stadt Flensburg arbeiten.
Finanzierungunentgeltliches Angebot, da das Projekt TiK-SH vom schleswig-holsteinischen Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren gefördert wird
ZertifizierungTeilnahmebescheinigung
VeranstaltungsortRendsburg
KontaktIBAF gGmbH
Schulungszentrum Martinshaus
Marion Anskat
Kanalufer 48
24768 Rendsburg

Telefon: 04331 1306-54
Telefax: 04331 1306-70
E-Mail: marion.anskat@ibaf.de