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Projekt TiK-SH - für Kita Mitarbeiter/innen zur Qualifizierung im traumapädgogischen Bereich - gefördert durch das Land Schleswig-Holstein
 
306/17 - Fortbildung (3-tägig) - Einführung in traumapädagogisches Arbeiten in KiTas, Rendsburg oder auch gern nach Absprache und bei ausreichender Teilnehmerzahl an einem Veranstaltungsort in Ihrer Nähe
 
Kurstitel306/17 - Fortbildung (3-tägig) - Einführung in traumapädagogisches Arbeiten in KiTas
InhalteKurstitel:
TiK-SH 2 - Fortbildung (3-tägig) - Einführung in traumapädagogisches Arbeiten in Kitas

Seminardauer:
3 Tage (jeweils am Mittwoch)
jeweils von 09.00 bis 16.00 Uhr

Seminartermine:
29.11.2017
06.12.2017
13.12.2017

Inhalte:
Die Fortbildung gliedert sich in drei Abschnitte, die sich wie nachfolgend aufgliedern:

Abschnitt 1:
Alle reden von Trauma - aber was bedeutet das für die Praxis?
• Was ist ein Trauma?
• Wodurch kann ein Trauma ausgelöst werden?
• Lebenswirklichkeit von Flüchtlingsfamilien

Besondere Herausforderungen bei der Arbeit mit traumatisierten (Flüchtlings)-Kindern
• Wie zeigt sich ein Trauma?
• Kultursensibilität
• Sprachbarrieren überwinden

Neurobiologische Grundlagen der Traumatisierung
• Neurobiologische Prozesse einer Traumatisierung und deren Auswirkungen auf die Entwicklung, das Erleben und das Verhalten der Kinder

Abschnitt 2:
Wie soll ich mich verhalten – und was kann ich im Rahmen der Kita-Arbeit für traumatisierte Kinder tun?
• Traumadynamik erkennen und verstehen
• Retraumatisierung vermeiden
• Beziehung gestalten
• Die Pädagogik des guten Grundes

Selbstreflexion und Übungen
- zum eigenen Beziehungsverhalten
- zur eigenen pädagogische Haltung
- zu Nähe und Distanz im Beruf

Abschnitt 3:
Welche Möglichkeiten einer traumapädagogischen Begleitung habe ich im Rahmen meiner Tätigkeit - und wo sind die Grenzen?
• Vom sicheren äußeren zum sicheren inneren Ort
• Resilienz- und Schutzfaktoren
• Ressourcenorientiertes Arbeiten
• Stabilisierungsmaßnahmen
• Die eigenen Grenzen wahrnehmen

Selbstreflexion und Übungen
- zu Grenzen des eigenen Handeln
- zur Selbstfürsorge, Psychohygiene, eigene Stabilisierung
- zur eigenen Resilienz
- zu eigenen Ressourcen

Ziele:
In der 3-tägigen Fortbildungsveranstaltung lernen Sie, traumareaktive Muster zu erkennen und zu deuten. Sie erhalten zudem einen Überblick über entlastende Konzepte und Maßnahmen im Umgang mit traumatisierten Kindern.

Dozent/in:
Dagny Koglin und Kirsten Jarling







VerantwortlichAnna M. Hansson, Diplom-Psychologin, Systemische Beraterin, Fachberaterin für Psychotraumatologie, Traumapädagogin sowie Katrin Torney, Diplom-Pädagogin, Erzieherin, IBAF gGmbH
geplante Stunden24
ZielgruppeMitarbeiter/innen in Kindertagesstätten und Familienzentren
ZugangsvoraussetzungenDiese kostenfreie Fortbildung ist ausschließlich für pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten und Familienzentren konzipiert, die in den Kreisen Nordfriesland, Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg sowie in der Stadt Flensburg arbeiten.

Nach Absprache auch als Inhouse-Angebot möglich.

Finanzierungunentgeltliches Angebot, da das Projekt TiK-SH vom schleswig-holsteinischen Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung gefördert wird
ZertifizierungTeilnahmebescheinigung
VeranstaltungsortRendsburg oder auch gern nach Absprache und bei ausreichender Teilnehmerzahl an einem Veranstaltungsort in Ihrer Nähe
KontaktIBAF gGmbH
Schulungszentrum Martinshaus
Marion Anskat
Kanalufer 48
24768 Rendsburg

Telefon: 04331 1306-54
Telefax: 04331 1306-70
E-Mail: marion.anskat@ibaf.de