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Psychiatrie kompakt
 
22.05.2018 - 24.05.201803/18 Grundlagen der Traumapädagogik
 
Kurstitel03/18 Grundlagen der Traumapädagogik
BeschreibungDie Reihe ´Psychiatrie kompakt´ ist ein umfassendes Weiterbildungsangebot für MitarbeiterInnen aus dem Bereich sozialpädagogischer und -psychiatrischer Arbeit. Neben Seminaren zu psychiatrischen Störungsbildern umfasst diese Reihe auch Angebote zu Umgangsstrategien und pädagogisch-therapeutischen Methoden für den pädagogischen Alltag.

Alle Seminare der Reihe ´Psychiatrie kompakt´ sind in sich abgeschlossen und können als Einzelveranstaltung oder im Rahmen der Weiterbildung SOZIALPSYCHIATRISCHE ZUSATZQUALIFIKATION werden.


SEMINARDAUER:
3 Tage, jeweils von 09:00 bis 16:00 Uhr


BILDUNGSURLAUB:
Diese Veranstaltung ist unter dem Geschäftszeichen WBG WBG / B / ..... als Bildungsurlaub anerkannt.
InhalteEinführung in die Traumapädagogik
Verletzte Seelen verstehen – heilsame Beziehungen gestalten

Überblick
Traumatisierte Menschen entwickeln Überlebens-strategien, die im Alltag als vielfältige Auffälligkeiten in Erscheinung treten können und hohe Anforderungen an pädagogische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stellen.
Traumatisierte Menschen benötigen ein pädagogisches Umfeld, das professionell und angemessen auf diese Überlebensmuster reagieren kann.
In der pädagogischen Arbeit geht es darum, Re-Traumatisierungen zu vermeiden und die Betroffenen weit möglichst bei der Verarbeitung traumatischer Erfahrungen zu unterstützen.

Ziele
Die Teilnehmer/innen sollen in die Lage versetzt werden, die Dynamik und die daraus resultierenden Verhaltensweisen traumatisierter Menschen zu verstehen. Ziel dieses Seminars ist es, auch in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben und durch traumapädagogisch angemessenes Verhalten die seelische Not der Betroffenen zu lindern und die Verarbeitung von Traumata zu unterstützen.

Verletzte Seelen verstehen
Einführung in die theoretischen Grundlagen
Dieser Veranstaltungstag ermöglicht einen Einblick in die komplexen Zusammenhänge von traumatischen Belastungen und deren möglichen Auswirkungen auf die Hirnentwicklung und die Beziehungsgestaltung. Dadurch wird es möglich, Verhaltensauffälligkeiten vor dem Hintergrund von Traumadynamik und Traumaverlauf zu verstehen und die traumabasierten, überlebensnotwendigen Strategien der Betroffenen einzuordnen.

Inhaltliche Schwerpunkte:
•Alle reden von Trauma - aber was bedeutet das für die Praxis?
•Besondere Herausforderungen bei der Arbeit mit traumatisierten Menschen
•Neurobiologische Prozesse einer Traumatisierung und deren Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten

Heilsame Beziehungen gestalten
Traumabezogene Pädagogik in der Praxis
Der zweite Veranstaltungstag vermittelt adäquate traumapädagogische Umgangs- und Handlungsstrategien für die Arbeit mit traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Inhaltliche Schwerpunkte:
•Wie soll ich mich verhalten – und was kann ich im Rahmen der Arbeit für traumatisierte Menschen tun?
•Welche Möglichkeiten einer traumapädagogischen Begleitung habe ich im Rahmen meiner Tätigkeit - und wo sind die Grenzen?

Dozent:
Detlef Wolff (Dipl.-Päd., Paar- und Familientherapeut, Personal- und Führungskräftetrainer)

VerantwortlichAnna-Maria Hansson, Diplom-Psychologin, IBAF gGmbH
geplante Stunden24
MethodenVortrag, Referat, Diskussion
SeminarkostenEUR 315,00
KontaktIBAF gGmbH
Fachbereich Psychologie/Psychiatrie/Pädagogik
Beate Ruge
Kanalufer 48
24768 Rendsburg

Telefon: 04331 1306-61
Telefax: 04331 1306-70
E-Mail: beate.ruge@ibaf.de