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Projekt TiK-SH - für Kita Mitarbeiter/innen zur Qualifizierung im traumapädgogischen Bereich - gefördert durch das Land Schleswig-Holstein
 
305/17 - Fortbildung (3-tägig) - Einführung in traumapädagogisches Arbeiten in KiTas, Rendsburg oder auch gern nach Absprache und bei ausreichender Teilnehmerzahl an einem Veranstaltungsort in Ihrer Nähe
 
Kurstitel305/17 - Fortbildung (3-tägig) - Einführung in traumapädagogisches Arbeiten in KiTas
InhalteKurstitel:
TiK-SH 2 - Fortbildung (3-tägig) - Einführung in traumapädagogisches Arbeiten in Kitas

Seminardauer:
3 Tage (jeweils am Mittwoch)
jeweils von 09.00 bis 16.00 Uhr

Seminartermine:
27.09.2017
04.10.2017
11.10.2017

Inhalte:
Die Fortbildung gliedert sich in drei Abschnitte, die sich wie nachfolgend aufgliedern:

Abschnitt 1:
Alle reden von Trauma - aber was bedeutet das für die Praxis?
• Was ist ein Trauma?
• Wodurch kann ein Trauma ausgelöst werden?
• Lebenswirklichkeit von Flüchtlingsfamilien

Besondere Herausforderungen bei der Arbeit mit traumatisierten (Flüchtlings)-Kindern
• Wie zeigt sich ein Trauma?
• Kultursensibilität
• Sprachbarrieren überwinden

Neurobiologische Grundlagen der Traumatisierung
• Neurobiologische Prozesse einer Traumatisierung und deren Auswirkungen auf die Entwicklung, das Erleben und das Verhalten der Kinder

Abschnitt 2:
Wie soll ich mich verhalten – und was kann ich im Rahmen der Kita-Arbeit für traumatisierte Kinder tun?
• Traumadynamik erkennen und verstehen
• Retraumatisierung vermeiden
• Beziehung gestalten
• Die Pädagogik des guten Grundes

Selbstreflexion und Übungen
- zum eigenen Beziehungsverhalten
- zur eigenen pädagogische Haltung
- zu Nähe und Distanz im Beruf

Abschnitt 3:
Welche Möglichkeiten einer traumapädagogischen Begleitung habe ich im Rahmen meiner Tätigkeit - und wo sind die Grenzen?
• Vom sicheren äußeren zum sicheren inneren Ort
• Resilienz- und Schutzfaktoren
• Ressourcenorientiertes Arbeiten
• Stabilisierungsmaßnahmen
• Die eigenen Grenzen wahrnehmen

Selbstreflexion und Übungen
- zu Grenzen des eigenen Handeln
- zur Selbstfürsorge, Psychohygiene, eigene Stabilisierung
- zur eigenen Resilienz
- zu eigenen Ressourcen

Ziele:
In der 3-tägigen Fortbildungsveranstaltung lernen Sie, traumareaktive Muster zu erkennen und zu deuten. Sie erhalten zudem einen Überblick über entlastende Konzepte und Maßnahmen im Umgang mit traumatisierten Kindern.

Dozent/in:
Dagny Koglin und Kirsten Jarling







VerantwortlichAnna M. Hansson, Diplom-Psychologin, Systemische Beraterin, Fachberaterin für Psychotraumatologie, Traumapädagogin sowie Katrin Torney, Diplom-Pädagogin, Erzieherin, IBAF gGmbH
geplante Stunden24
ZielgruppeMitarbeiter/innen in Kindertagesstätten und Familienzentren
ZugangsvoraussetzungenDiese unentgeltliche Fortbildung ist ausschließlich für pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten und Familienzentren konzipiert, die in den Kreisen Nordfriesland, Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg sowie in der Stadt Flensburg arbeiten.

Nach Absprache auch als Inhouse-Angebot möglich.

Finanzierungunentgeltliches Angebot, da das Projekt TiK-SH vom schleswig-holsteinischen Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung gefördert wird
ZertifizierungTeilnahmebescheinigung
VeranstaltungsortRendsburg oder auch gern nach Absprache und bei ausreichender Teilnehmerzahl an einem Veranstaltungsort in Ihrer Nähe
Kontakt:IBAF gGmbH
Schulungszentrum Martinshaus
Marion Anskat
Kanalufer 48
24768 Rendsburg

Telefon: 04331 1306-54
Telefax: 04331 1306-70
E-Mail: marion.anskat@ibaf.de