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Psychotraumatologische Weiterbildung / Traumapädagogik
 
05.03.2018 - 16.11.2018WB 02/18-II Traumapädagogin/Traumapädagoge
 
KurstitelWB 02/18-II Traumapädagogin/Traumapädagoge
BeschreibungDie Traumapädagogik ist ein neues interdisziplinäres Querschnittsfach, mit der Zielsetzung Menschen aktiv bei der Verarbeitung traumatischer Erfahrungen zu unterstützen und somit weitmöglichst die psychischen Folgen von extremer Vernachlässigung, Missbrauch und Gewalt zu korrigieren.
Um traumatisierte Menschen angemessen unterstützen zu können, wurden Erfahrungen aus der Psychotraumatologie in pädagogische Methoden integriert und daraus pädagogisch-therapeutische Handlungsmöglichkeiten entwickelt.
Die Weiterbildung zeigt, wie man Traumata und deren Folgestörungen erkennt. Sie ermöglicht Verhaltensauffälligkeiten vor dem Hintergrund von Traumadynamik und Traumaverlauf zu verstehen und vermittelt adäquate Umgangsstrategien für den pädagogisch-therapeutischen Alltag.


Weiterbildung zur TRAUMAPÄDAGOGIN / zum TRAUMAPÄDAGOGEN:

Vorläufige Terminübersicht:

Seminar 1: 05.03. + 06.03.2018

Seminar 2: 07.05. + 08.05.2018

Seminar 3: 11.06. + 12.06.2018

Seminar 4: 27.08. + 28.08.2018

Seminar 5: 24.09. + 25.09.2018

Seminar 6: 29.10.+ 30.10.2018

Seminar 7: 26.11.+ 27.11.2018

Abschlusskolloquium: 14.12.2018


SEMINARDAUER:
Seminar 1 - 7 = 2 Tage, jeweils von 09:00 bis 16:00 Uhr
Abschlusskolloquium = 1 Tag, von 09:00 bis 16:00 Uhr

SEMINARLEITUNG:
Daniela Feuerhak,
Diplom-Pädagogin, Psychotrauma-Therapeutin, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin


BILDUNGSURLAUB:
Diese Weiterbildung ist unter dem Geschäftszeichen WBG / B / 17269 als Bildungsurlaub anerkannt.
InhalteVERLETZTE SEELEN VERSTEHEN - THEORETISCHE GRUNDLAGEN

- Geschichte und Wurzeln der Traumapädagogik
- Neurobiologische Grundlagen der Psychotraumatologie
- Auswirkungen traumatischer Erfahrungen
- Traumapädagogische Grundlagen


BINDUNG I und DISSOZIATION I

Bindung I
- Grundlagen der Bindungs- u. Resilienzforschung
- Diagnostik von Bindungsstilen und -störungen
Dissoziation I
- Grundlagen dissoziativer Störungen und pädagogische Diagnostik
- Störungen der Affekt- und Impulskontrolle
- Flashbacks, Dissoziation, Aggression


DER SICHERE ÄUßERE ORT

Kontexte pädagogischen Handelns
- Institutionelle Bedingungen traumaSpezifischer Arbeit

Der sichere äußere Ort - Soziale Stabilisierung
- Anamnese, Hilfeplanung, Kooperation
- Strukturen der Einrichtung, Zuständigkeiten, Krisenmanagement
- Voraussetzungen für ein heilsames äußeres Setting
- Menschenbild und pädagogisches Konzept
- Dynamik traumabasierter Beziehungen

Trauma und Gruppe
- Traumasymptomatik im Gruppenalltag
- traumapädagogische Gruppenarbeit


BINDUNG II / DAS MULTIDIMENSIONALE SELBST I

Bindung II
- Das traumapädagogische Konzept des guten Grunds und die sichere korrigierende Bindungserfahrung
- Fallverstehen und Selbstreflexion

Das multidimensionale Selbst I
- Grundlagen von Binnendifferenzierung und Introjektion
- Das Selbst u. die professionelle Teamaufstellung


TRAUMA UND SYSTEM - DER INNERE SICHERE ORT

Traumatisierte & traumatisierende Systeme
- Dynamik, Ressourcen, Posttraumatischer Stress in dysfunktionalen Systemen
- Transgenerationelle Traumaweitergabe

Was tun, wenn der ´sichere Hafen vermint´ ist
- Eltern-/Angehörigenarbeit

Die innere sichere Ort
- Die Säulen der Persönlichkeit
- Ressourcenarbeit
- Stabilisierungstechniken & Affektregulation


DISSOZIATION II UND SELBSTVERLETZUNG

Der traumapädagogische Weg zu Selbstwirksamkeit und Selbstbemächtigung
- Pädagogische Praxis im Umgang mit dissoziativem Verhalten, Selbstwirksamkeit und Techniken der Selbstregulation


TRAUMA UND BEHINDERUNG

Grundlagen und Methoden der traumapädagogischen Arbeit mit geistig behinderten Menschen


DAS MULTIDIMENSIONALE SELBST II
SELBSTFÜRSORGE
TRAUMATHERAPEUTISCHE ANSÄTZE

Die Arbeit mit traumabasierten Egostates
- Umgang mit wechselnden Ich-Zuständen
- Selbstreflexion zum prof. inneren Team
- Übertragungs- und Gegenübertragungs-phänomene

Wie soll ich meine Seele halten, dass sie nicht an deine rührt? (Rilke)
- Selbstfürsorge und sekundäre Traumatisierung

Grundlagen traumatherapeutischer Ansätze

Vernetzung von Traumapädagogik und Therapie


ÄNDERUNGEN IN DER REIHENFOLGE DER SEMINARINHALTE BEHALTEN WIR UNS VOR.


LEISTUNGSNACHWEIS

Zur Vorbereitung auf das Abschlusskolloquium werden Peer-Gruppen gebildet, die gemeinsam das Thema erarbeiten, das dann von der Gruppe
im Abschlusskolloquium vorgestellt wird.


ABSCHLUSSKOLLOQUIUM

Präsentation und Reflexion der Abschlussarbeiten


ZERTIFIKAT
´Traumapädagogin - Fachberaterin Traumapädagogik´ / ´Traumapädagoge - Fachberater Traumapädagogik´

Bitte beachten Sie, dass versäumte Seminartage nachgeholt werden müssen und das Zertifikat erst nach Absolvieren aller Inhalte ausgehändigt wird!
VerantwortlichAnna-Maria Hansson, Diplom-Psychologin, IBAF gGmbH
geplante Stunden120
ZielgruppeDie Weiterbildung ist fach- und berufsübergreifend und wendet sich an alle Personen, die mit traumatisierten Menschen leben und arbeiten.
ZugangsvoraussetzungenVorkenntnisse:
Abgeschlossene pädagogische Berufsausbildung

Mehrjährige Berufserfahrung im sozialen Bereich
Bitte rufen Sie uns an (Telefon: 04331 1306-79), falls Sie weitere Fragen zu den Eingangsvoraussetzungen haben. Dann kann individuell geklärt werden, ob eine Teilnahme an der Weiterbildung zu empfehlen ist.
SeminarkostenEUR 2.250,00
PrüfungZur Vorbereitung auf das Abschlusskolloquium werden Peer-Gruppen gebildet, die gemeinsam das Thema erarbeiten, das dann von der Gruppe im Abschlusskolloquium vorgestellt wird.
Infomaterial als Downloadhttp://seminare.ibaf.de/upload/Infomappe_Traumapaedagogik_2018-II.pdf
KontaktIBAF gGmbH
Fachbereich Psychologie/Psychiatrie/Pädagogik
Beate Ruge
Kanalufer 48
24768 Rendsburg

Telefon: 04331 1306-61
Telefax: 04331 1306-70
E-Mail: beate.ruge@ibaf.de