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Inhouse Schulungen
 
Umgang mit Gewalt
 
KurstitelUmgang mit Gewalt
InhalteThema: Umgang mit Gewaltbereitschaft - Prävention, Deeskalation und Selbstschutz


Inhalte: Die Inhalte unserer Inhouse-Schulungen werden individuell auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten.

Als Anregung finden Sie hier einen Veranstaltungsplan für sozialpsychiatrische Einrichtungen:

KONZEPTBEISPIEL
Thema: Umgang mit Gewalt – Prävention, Deeskalation und Selbstschutz

Ziele: Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, unter Berücksichtigung der Eigensicherung, auch in kritischen Situationen handlungsfähig zu bleiben. Ziel dieses Seminars ist es, durch angemessenes Verhalten schwierige zwischenmenschliche Situationen zu vermeiden und mit konkreten gewalttätigen Situationen umzugehen, falls die Prävention nicht erfolgreich war.

Tag 1: Angst und Gewalt in der Behindertenhilfe ? – "aber sicher" !
Das subjektive Wahrnehmen, Erleben und Empfinden von Menschen mit psychischen oder geistigen Beeinträchtigungen oder Störungen weist Besonderheiten auf, die unter Umständen die Gewaltbereitschaft erhöhen.
Ziel des ersten Veranstaltungstages ist es, störungsspezifische Besonderheiten zu erkennen und zu verstehen und mit passenden Präventions- und Deeskalationsstrategien darauf Einfluss zu nehmen.
- Einführung ins Thema , Begriffserklärungen, aktuelle Zahlen
- Einführung in psychiatrische Störungsbilder und Verhaltensmuster / Verhaltensphänotypien
- Von der Lernbehinderung zur schweren Intelligenzminderung: Was bedeutet dies für den pädagogischen Umgang?
- Fallbeispiele aus dem Alltag
Umgang mit herausforderndem Verhalten, Tipps und Tricks in der Gefahrenabwehr,
Erarbeitung von tragfähigen Lösungsmöglichkeiten - Gewaltprävention
- Einüben von deeskalierenden Maßnahmen
- Erarbeitung eines möglichen Nachsorgekonzeptes

Tag 2 / 3: Selbstschutz
An diesem Tag wird gezeigt, wie es möglich ist, eine*n potentielle*n Gegner*in für einen gewissen Zeitraum handlungsunfähig zu machen. Ziel ist, es die Vielfalt des eigenen Könnens zu erkennen und unabhängig von Alter, Geschlecht und Vorkenntnissen sich gegenüber einem Aggressor zu behaupten.
- Was löst aggressives/gewalttätiges Verhalten meines Gegenübers bei mir aus (Hemmschwellen und Blockaden)?
- Wie gehe ich mit Aggression/Gewalt richtig um? (Was kann ich tun? – Was darf ich tun? – Was muss ich tun?)
- Rechtliche Grundlagen (Notwehr, Nothilfe, Körperverletzung)
- Deeskalationsstrategien
- Reduzierung der Schockphasenzeit (Umgang mit Panik)
- Befreiungs-, Angriffs- und Verteidigungstechniken
- Praktische Übungen (auf Wunsch auch mit Equipment z.B. Schlagstock)
- Praxisnahe Fallbeispiele
Je nach Übungsbedarf/Gruppengröße kann das Seminar Selbstschutz 1 bis 2 Tage in Anspruch nehmen.

Dieses Konzept kann nach Ihren Wünschen geändert oder ergänzt werden. Anregungen dazu finden Sie in der Auswahl- bzw. Ergänzungsliste.

Bitte beachten Sie, dass sich durch Änderungen die Gesamtdauer der Fortbildung verändern kann.

Falls Sie in unserem Angebot wichtige Themen vermissen, können folgende Themenbereiche in die Fortbildung integriert werden oder Inhalte unseres Konzepts ersetzen. Die Dauer der Weiterbildung richtet sich nach den gewählten Themen.

AUSWAHLLISTE/ERGÄNZUNGSLISTE
Handlungsfähig bleiben, selbstbewusst auftreten, sich angemessen verhalten

o Wahrnehmung schärfen, um präventiv handeln zu können
o Erstellen meines Persönlichkeitsbildes
o Welchen Handlungsspielraum habe ich? – Welchen traue ich mir zu?
o Selbstbild/Fremdbild – Abgleich
o Wo liegen meine Stärken, wo habe ich Potentiale?
o Kommunikation unter schwierigen Bedingungen
o Deeskalationstechniken
o Eigene Ängste verstehen und damit leben
o Hemmschwellen und Blockaden - Was löst aggressives/gewalttätiges Verhalten meines Gegenübers bei mir aus?
o Wie setzte ich Grenzen und was tue ich, wenn sie überschritten werden.


Die Vielfältigkeit des eigenen Könnens erkennen und sich unabhängig von Alter, Geschlecht und Vorkenntnissen gegenüber einem Aggressor behaupten

o Wie gehe ich mit Aggression / Gewalt richtig um?
o Was kann ich tun? – Was darf ich tun? – Was muss ich tun?
o Rechtliche Grundlagen (Notwehr, Nothilfe, Körperverletzung)
o Prüfen der eigenen Motorik
o Reduzierung der Schockphasenzeit (Umgang mit Panik)
o Die richtige Körpersprache (Gestik, Mimik, Augenkontakt)
o Selbstverteidigung: Befreiungs-, Angriffs- und Verteidigungstechniken (Griffe, Hebel, Schmerzstellen)
o Atemtechnik
o Verbale und nonverbale Verteidigung
o Emotionen kontrollieren
o Praktische Übungen (auf Wunsch mit Equipment, z.B. Schlagstock).
o Praxisnahe Fallbeispiele
o Gruppenarbeiten

Gerne passen wir die Inhalte und den Umfang der Fortbildung Ihren Vorstellungen an.

Umfang:
Die Anzahl der Veranstaltungstage richtet sich nach den gewünschten Inhalten. Mehrtägige Veranstaltungen können an aufeinanderfolgenden Tagen oder mit zeitlichem Abstand geplant werden.

Termine und Veranstaltungsort:
nach Absprache

Seminarzeiten:
jeweils 9:00 bis 16:00 Uhr (geänderte Seminarzeiten auf Wunsch)

Kosten:
Die Kosten für die Veranstaltung sind von den gewünschten Inhalten und der Dauer der Veranstaltung abhängig. Gerne erstellen wir Ihnen ein enstprechendes Angebot.
VerantwortlichAnna-Maria Hansson, Diplom-Psychologin, IBAF gGmbH
KontaktIBAF gGmbH
Fachbereich Psychologie/Psychiatrie/Pädagogik
Anna-Maria Hansson
Kanalufer 48
24768 Rendsburg

Telefon: 04331 1306-79
Telefax: 04331 1306-55
E-Mail: anna-maria.hansson@ibaf.de